Ratgeber · 1 Minute

Was macht ein Brandschutzbeauftragter?

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Auf einen Blick

Direktantwort

Ein Brandschutzbeauftragter unterstützt den Arbeitgeber bei der Organisation des betrieblichen Brandschutzes. Er berät, dokumentiert, wirkt bei Brandschutzordnung, Räumung, Unterweisung und Begehungen mit, ersetzt aber nicht die Verantwortung der Unternehmensleitung.

Rolle im Betrieb

Die Rolle ist beratend und koordinierend. Brandschutzbeauftragte prüfen nicht nur Feuerlöscher, sondern helfen dabei, Zuständigkeiten, Abläufe und Nachweise so zu strukturieren, dass Brandschutz im Alltag funktioniert.

Typische Aufgaben

Zu den Aufgaben gehören die Mitwirkung an Brandschutzordnung, Räumungsorganisation, Unterweisungen, Begehungen, Mängelverfolgung und Schnittstellen zu Fachkraft für Arbeitssicherheit, Führungskräften und externen Prüfern.

Grenzen der Verantwortung

Die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten entlastet die Unternehmensleitung nicht vollständig. Der Beauftragte berät und dokumentiert, aber Entscheidungen, Budget und Umsetzung bleiben organisatorische Führungsaufgaben.

Quellen und weiterführende Informationen

Weitere Fachportale

Diese Übersichtsseiten helfen bei der weiteren Recherche; sie ersetzen keinen konkreten Beleg für eine einzelne Aussage.

Fachbuch

Zum Nachschlagen: das Fachbuch zum Thema.

Dirk Schaary hat das Thema dieses Ratgebers als Fachbuch aufbereitet – für alle, die es im Betrieb dauerhaft begleiten.

Cover Gefährdungsbeurteilung im betrieblichen Brandschutz

Gefährdungsbeurteilung im betrieblichen Brandschutz

Band 2 der Brandschutz-Reihe von Dirk Schaary: die Gefährdungsbeurteilung im Brandschutz konsequent nach dem offiziellen 7-Schritte-Modell (GDA-Leitlinie, BG-RCI-Merkblatt A016) – vom Festlegen der Arbeitsbereiche über das Ermitteln und Bewerten der Gefährdungen und das STOP-V-Prinzip bis zur Wirksamkeitsprüfung und Fortschreibung.

FAQ

Häufige Fragen

Ist ein Brandschutzbeauftragter immer Pflicht?

Nicht in jedem Betrieb. Eine Pflicht kann sich aus Bauordnung, Sonderbau, Versicherer, Behörde oder Gefährdungsbeurteilung ergeben.

Wer darf Brandschutzbeauftragter werden?

Geeignet sind Personen mit fachlicher Qualifikation, betrieblichem Verständnis und ausreichender Stellung, um Hinweise wirksam einzubringen.

Ist der Brandschutzbeauftragte weisungsbefugt?

Nein, nicht im Sinne eines Weisungsrechts gegenüber anderen Mitarbeitenden oder Führungskräften. Der Brandschutzbeauftragte berät, dokumentiert und wirkt mit – Entscheidungen, Budget und die Umsetzung von Maßnahmen bleiben organisatorische Führungsaufgaben der Unternehmensleitung.

Nächster Schritt

Passende Vertiefung zum Thema.

Brandschutzbeauftragter Ausbildung Inhouse (64 UE) | Festpreis

Für Unternehmen, die mehrere Mitarbeitende zu Brandschutzbeauftragten ausbilden möchten: Dirk Schaary schult Ihre Gruppe persönlich an Ihrem Standort. Die Ausbildung umfasst 64 Unterrichtseinheiten mit Prüfung, personenbezogenem Zertifikat und gedrucktem Fachbuch für jeden Teilnehmenden. Ihre Gebäude, Anlagen und Abläufe fließen in den Unterricht ein; fachliche Grundlage sind DGUV Information 205-003 und vfdb 12-09/01.

Brandschutzbeauftragter Fortbildung & Auffrischung (16 UE)

Für bereits qualifizierte Brandschutzbeauftragte: Die Inhouse-Fortbildung umfasst 16 Unterrichtseinheiten nach DGUV Information 205-003, aktualisiert die Fachkunde vor Ablauf von 3 Jahren und bezieht konkrete Fragen Ihres Betriebs ein – inklusive personenbezogener Teilnahmebescheinigung und einem umfangreichen BSB-Informationspaket (aktuelle DGUV-Unterlagen, Richtlinien, Normen, Verordnungen, Gesetze, Vordrucke sowie Präsentationen zur Ausbildung von Brandschutz- und Evakuierungshelfern). Die Durchführung wird bundesweit als geplanter Vor-Ort-Termin angeboten.

Bestellung, Pflichtenübertragung und Haftung des Brandschutzbeauftragten

Die DGUV Information 205-003 sieht eine schriftliche Bestellung vor, die Zuständigkeit, Aufgaben und Rahmenbedingungen festlegt. Die Unternehmensleitung bleibt für die Brandschutzorganisation verantwortlich. Ob im Einzelfall eine persönliche Haftung besteht, lässt sich aus der Bestellung allein nicht ableiten und erfordert eine rechtliche Prüfung.

Brandschutzhelfer vs. Brandschutzbeauftragter: Unterschiede bei Pflicht, Aufgaben und Ausbildung

Brandschutzhelfer (ASR A2.2, DGUV Information 205-023, ca. 3–4 Stunden inkl. Löschübung) sind in jedem Betrieb Pflicht und übernehmen Erstmaßnahmen bei Entstehungsbränden sowie die Unterstützung bei der Räumung. Brandschutzbeauftragte (DGUV Information 205-003, 64 UE mit Prüfung) beraten die Unternehmensleitung dauerhaft im gesamten vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz. Beide Funktionen ergänzen sich, ersetzen einander aber nicht.

Dirk Schaary
Persönlich für Sie da

Ihr Dozent: Dirk Schaary.

Sie wissen vor der Anfrage, wer die Schulung fachlich prägt: Dirk Schaary begleitet Ausbildung und Fortbildung persönlich und verbindet Regelwerksbezug mit praktischer Brandschutzorganisation.

  • Seit über 20 Jahren im betrieblichen Brandschutz (ehemals Sachverständiger im Versicherungsbereich)
  • Durchschnittlich 94 von 100 Punkten in den Teilnehmerbefragungen
  • Autor von 8 Büchern zum Brandschutz & Fördermitglied im VBBD e. V.
  • Persönliche Durchführung und klare Kommunikation ohne Call-Center

Dozententätigkeiten unter anderem bei:

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Sie schildern kurz Schulungsart, Teilnehmerzahl und Standort. Danach erhalten Sie ein schriftliches Festpreis-Angebot.

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