Ratgeber · 1 Minute

Brandschutzbeauftragter Ausbildung: Dauer, Inhalte und Prüfung

Aktualisiert am 29.5.2026. Fachlich eingeordnet von Dirk Schaary.

Auf einen Blick

Direktantwort

Die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten umfasst 64 Unterrichtseinheiten. Sie behandelt rechtliche Grundlagen, baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz, Praxisbeispiele und eine Lernerfolgskontrolle.

Dauer

Die 64 Unterrichtseinheiten lassen sich als Block oder in abgestimmten Modulen planen. Inhouse ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Mitarbeitende qualifiziert werden und der Betrieb Schicht- oder Projektzeiten beachten muss.

Inhalte

Die Inhalte reichen von Rechtsgrundlagen über bauliche und technische Schutzmaßnahmen bis zu Brandschutzordnung, Räumung, Unterweisung, Begehung und Dokumentation im Unternehmen.

Prüfung und Zertifikat

Am Ende steht eine Lernerfolgskontrolle. Nach bestandener Prüfung erhalten Teilnehmende ein personenbezogenes Zertifikat mit Stundenumfang und Inhaltsbezug – nachvollziehbar für Personalakte, Audits und Rückfragen von Behörden oder Versicherern.

Weiterführende Quellen

Fachbuch

Zum Nachschlagen: das Fachbuch zum Thema.

Dirk Schaary hat das Thema dieses Ratgebers als Fachbuch aufbereitet – für alle, die es im Betrieb dauerhaft begleiten.

FAQ

Häufige Fragen

Sind 64 Unterrichtseinheiten Pflicht?

Die DGUV- und vfdb-Struktur sieht diesen Umfang für die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten vor.

Kann die Prüfung im Betrieb stattfinden?

Ja. Bei einer Inhouse-Ausbildung kann die Lernerfolgskontrolle organisatorisch in den Schulungsablauf integriert werden.

Nächster Schritt

Passende Vertiefung zum Thema.

Brandschutzbeauftragter: Inhouse-Ausbildung für Ihr Team

Für Unternehmen, die mehrere Mitarbeitende zu Brandschutzbeauftragten ausbilden möchten: Dirk Schaary schult Ihre Gruppe persönlich an Ihrem Standort. Die Ausbildung umfasst 64 Unterrichtseinheiten mit Prüfung und personenbezogenem Zertifikat. Ihre Gebäude, Anlagen und Abläufe fließen in den Unterricht ein; fachliche Grundlage sind DGUV Information 205-003 und vfdb 12-09/01.

Brandschutzbeauftragter Ausbildung verkürzt: 7 statt 8 Tage?

Eine verkürzte Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten kann organisatorisch möglich sein, bedeutet aber nicht weniger Fachkunde. Seriös bleibt der Rahmen nur, wenn mindestens 64 Unterrichtseinheiten, die geforderten Kompetenzen, praktische Übung, Prüfung und Nachweise sauber abgedeckt sind. Feuerwehr- oder Brandschutz-Vorkenntnisse können im Einzelfall helfen, ersetzen aber keine pauschale Prüfung durch Dozent oder Ausbildungseinrichtung.

DGUV Information 205-003 erklärt

Die DGUV Information 205-003 beschreibt Aufgaben, Qualifikation und Einsatz von Brandschutzbeauftragten. Für Unternehmen ist sie ein zentraler Orientierungsrahmen für Bestellung, Ausbildung, Fortbildung und praktische Tätigkeit.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten

Für die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten eignen sich Mitarbeitende mit abgeschlossener Berufsausbildung, branchen- und betriebsspezifischer Kenntnis der Abläufe und Gefahren, technischem Verständnis, hoher Zuverlässigkeit und ausreichender Kommunikationsfähigkeit. Ein bestimmter Studienabschluss oder eine feuerwehrtechnische Vorbildung sind laut DGUV Information 205-003 nicht zwingend vorgeschrieben.

Nächster Schritt

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