Ratgeber · 2 Minuten

Brandschutzseminar: Inhouse, offenes Seminar oder online?

Aktualisiert am 7.9.2026. Fachlich eingeordnet von Dirk Schaary.

Auf einen Blick

Direktantwort

Für Unternehmen mit mehreren zu schulenden Mitarbeitenden kann ein Inhouse-Brandschutzseminar organisatorische und wirtschaftliche Vorteile bieten: gemeinsame Termine, Beispiele aus dem eigenen Betrieb und weniger Seminarreisen. Die Unterrichtszeit bleibt bei allen Formaten einzuplanen. Ob Inhouse, ein offenes Seminar oder ein geeignetes Online-/Hybridformat passt, hängt von Teilnehmerzahl, Lerninhalten und Gesamtkosten ab.

Inhouse-Seminar: Schulung im eigenen Betrieb

Beim Inhouse-Brandschutzseminar kommt der Dozent in Ihr Unternehmen. Für Mitarbeitende am Schulungsstandort entfallen zusätzliche Seminarreisen; die Unterrichtszeit müssen sie weiterhin freihalten. Beispiele aus Ihren Gebäuden, Anlagen und Abläufen können unmittelbar einfließen. Vorab werden Schulungsraum, praktische Übungen und betriebliche Ansprechpartner abgestimmt. Die Wirtschaftlichkeit prüfen Sie anhand eines Gruppenangebots.

Offenes Seminar: einzelne Teilnehmende beim Anbieter

Ein offenes Seminar findet beim Bildungsanbieter mit Teilnehmenden aus verschiedenen Unternehmen statt. Das kann für einzelne Personen und bei passenden festen Terminen sinnvoll sein und ermöglicht den Austausch mit anderen Betrieben. Zum Seminarpreis pro Person können Reise- und Übernachtungskosten sowie zusätzliche Reisezeiten kommen. Auch hier ist ein Vergleich der Gesamtkosten und Leistungen erforderlich.

Online- und Hybrid-Seminar: ortsunabhängig am Bildschirm

Online- und Hybrid-Formate sparen Reisezeit und sind terminlich flexibel. Sie eignen sich gut für theorielastige Anteile und für die Fortbildung. Grenzen zeigen sich bei den praktischen Bestandteilen: Begehungen, Übungen und die Einordnung am realen Objekt lassen sich am Bildschirm nur eingeschränkt vermitteln. Die praktische Löschübung der Brandschutzhelfer-Ausbildung ist online gar nicht durchführbar und setzt Präsenz voraus.

Ausbildung (64 UE) oder Fortbildung (16 UE)?

Unabhängig vom Format ist zu klären, ob eine Erst-Ausbildung oder eine Fortbildung gebraucht wird. Die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten umfasst 64 Unterrichtseinheiten und qualifiziert neue Beauftragte mit Prüfung und personenbezogenem Zertifikat. Die Fortbildung umfasst 16 Unterrichtseinheiten und aktualisiert vorhandene Fachkunde, üblicherweise vor Ablauf von drei Jahren. Wer unsicher ist, klärt die Einordnung vor dem Angebot.

Welches Format passt zu welchem Betrieb?

Sollen mehrere Personen gemeinsam lernen und Fragen des eigenen Standorts bearbeiten, lohnt sich die Prüfung eines Inhouse-Angebots. Für einzelne Personen kann ein offenes Seminar passen. Bei Online- und Hybridformaten müssen die vorgesehenen Lernformen und praktischen Bestandteile zum fachlichen Rahmen passen. Vergleichen Sie Termine, Inhalte und Gesamtkosten für Ihre konkrete Gruppe.

Weiterführende Quellen

Fachbuch

Zum Nachschlagen: das Fachbuch zum Thema.

Dirk Schaary hat das Thema dieses Ratgebers als Fachbuch aufbereitet – für alle, die es im Betrieb dauerhaft begleiten.

FAQ

Häufige Fragen

Ist ein reines Online-Seminar für Brandschutzbeauftragte sinnvoll?

Für theoretische Anteile und Fortbildungen ja. Die praktischen Bestandteile, Begehungen und die Einordnung am realen Objekt sind in Präsenz deutlich belastbarer; ein vollständig praxisfreier Online-Kurs greift zu kurz.

Ab wie vielen Personen lohnt sich Inhouse?

Eine feste Grenze gibt es ohne Kostenvergleich nicht. Stellen Sie das Gruppenangebot den Einzelbuchungen einschließlich Reise- und Übernachtungskosten gegenüber. Unterrichtszeit fällt in beiden Fällen an; zusätzliche Reisezeit kann bei Inhouse entfallen.

Worin unterscheiden sich Ausbildung und Fortbildung?

Die Ausbildung (64 UE) qualifiziert neue Brandschutzbeauftragte mit Prüfung und Zertifikat. Die Fortbildung (16 UE) aktualisiert vorhandene Fachkunde, in der Regel vor Ablauf von drei Jahren.

Nächster Schritt

Passende Vertiefung zum Thema.

Brandschutzbeauftragter: Inhouse-Ausbildung für Ihr Team

Für Unternehmen, die mehrere Mitarbeitende zu Brandschutzbeauftragten ausbilden möchten: Dirk Schaary schult Ihre Gruppe persönlich an Ihrem Standort. Die Ausbildung umfasst 64 Unterrichtseinheiten mit Prüfung und personenbezogenem Zertifikat. Ihre Gebäude, Anlagen und Abläufe fließen in den Unterricht ein; fachliche Grundlage sind DGUV Information 205-003 und vfdb 12-09/01.

Brandschutzbeauftragter Fortbildung | Inhouse 16 UE Nachweis

Für bereits qualifizierte Brandschutzbeauftragte: Die Inhouse-Fortbildung umfasst 16 Unterrichtseinheiten, aktualisiert die Fachkunde vor Ablauf von 3 Jahren und bezieht konkrete Fragen Ihres Betriebs ein. Die Durchführung wird bundesweit als geplanter Vor-Ort-Termin angeboten.

Was kostet die Inhouse-Ausbildung für Ihre Gruppe?

Für Ihre Inhouse-Ausbildung erhalten Sie ein schriftliches Festpreis-Angebot auf Basis von Teilnehmerzahl, Schulungsort und Terminplanung. Vergleichen Sie die Gesamtkosten Ihrer Gruppe mit Einzelbuchungen: Seminarpreis, Reise- und Übernachtungskosten sowie zusätzliche Reisezeit. Die Unterrichtszeit fällt bei beiden Formaten an.

Externer Brandschutzbeauftragter: Kosten, Nutzen und die interne Alternative

Ein externer Brandschutzbeauftragter wird meist über eine laufende Pauschale plus Zusatzleistungen vergütet; die Höhe hängt von Standortzahl, Risiko und Leistungsumfang ab. Die Alternative ist, eine eigene Person ausbilden zu lassen: einmalige Ausbildungskosten statt dauerhafter Vergütung – mit dem Vorteil, dass die Fachkunde im Betrieb bleibt.

Nächster Schritt

Inhouse-Schulung passend zum Thema anfragen.

Sie schildern kurz Schulungsart, Teilnehmerzahl und Standort. Danach erhalten Sie ein schriftliches Festpreis-Angebot.

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